Allgemein

Vom Duft der wilden Blüten und wie man ihn mit Wasser zähmt

Die Zeit der Düfte beginnt. Die Robinien stehen in vollen Blüte und der Holunder öffnet die ersten Blüten. Zeit sie einzufangen.

Der wilde Weg

Der Sommer ist die Zeit der Blüten.  Seit Mitte Juni verströmt das Mädesüß seinen unvergleichlichen Duft nach Mandel, Marzipan und eine Note, die ihm eigen ist und von den Salicylaten kommt, einer Stoffgruppe, die sich im Körper in Salicylsäure verwandelt. Das ist das was wir vom Aspirin kennen.  Die zeit des Mädesüß Zeit neigt sich allerdings Ende Juli dem Ende zu. Vorangegangen sind im Frühling die Robinie, die Traubenkirsche, das Duftveilchen und der Holunder. Nun steht das echte Labkraut in voller Blüte und verleitet uns, nah zu kommen und uns von dem Duft betören zu lassen. Und auch das Indische Springkraut und die zartgelbe Nachtkerze haben nun ihre Zeit. Wer tagsüber versäumt duftende Blüten zu sammeln, kann abends Nachtkerzenblüten sammeln, denn sie öffnen erst in der Dämmerung ihre unvergleichlich zarten Blüten.

Wie schön wäre es diesen Duft mit nach Hause und vielleicht sogar in die feucht-kalte Jahreszeit mitnehmen zu können.

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Brennnesselsamen und Besucher

Neues Programm von März-Juli 2018

Das neue Programm für die Wildpflanzen-Saison Frühjahr/Sommer 2018 steht und Ihr könnt es nun hier auf der Webseite herunterladen. Der Schwerpunkt liegt in dieser Saison auf den Wanderungen und Spaziergängen. Zwischen Tegernheim und Beratzhausen, dem Aschacher Graben und dem Prüfeninger Schloß und entlang der Donau im Stadtgebiet könnt ihr die essbaren Wildpflanzen in der Natur kennen lernen.

Da ich aus gesundheitlichen Gründen während der ganzen Frühjahrs- und Sommersaison noch nicht Auto fahren kann, kann ich die Kochkurse nur stark eingeschränkt anbieten. An zwei „Wilden Tagen“ biete ich das Kochen mit Wildpflanzen in Kombination mit einem Sammel-Spaziergang an. Zunächst am 12. Mai in Beratzhausen im schönen Labertal und am 9. Juni dann im wunderschönen Permakulturgarten „Mienbacher Waldgarten“ nahe Landau, eine gute Stunde Fahrzeit von Regensburg entfernt. Aber ich kann Euch versprechen, dass der Weg dorthin sich lohnt.

Ein Highlight für alle Fotobegeisterten ist der Workshop „Wilde Pflanzen – Wilde Bilder“, den ich gemeinsam mit der Fototrainerin Uli Schwägerl von „Fotografieren verbindet“ durchführe. Nach einer Einführung in die Pflanzenfotografie gehen wir gemeinsam in dem schönen Gebiet am Burgweintinger Aubach auf Foto-Safari. (mehr …)

Scharbockskraut in Blüte

Sonntag 18. Februar- Wildpflanzen-Wanderung am Aubach bei Burgweinting

Im Weintinger Hölzl, dem Gebiet um den Aubach in Burgweinting, wechseln sich artenreiche Wiesen ab mit Auwald, Bachufern und Feuchtgebieten. Auch im Winter gibt es hier viele essbare Wildpflanzen. Vogelmiere, Labkraut, Knoblauchsrauke, Goldnessel und Taubnessel überwintern mit grünen Blättern. An schneefreien Tagen sind Sie eine willkommene Bereicherung für grüne Smoothies, Salat, Suppen und andere feine Wildpflanzen-Gerichte. Bei aufgetautem Boden können nahrhafte Wurzeln z. B. von Löwenzahn, Nachtkerze, Disteln oder Bärenklau geerntet werden.
Bei der milden Witterung werden wir ziemlich sicher auch schon das Scharbockskraut antreffen.

Trockene Blütenstände zeigen uns, wo wir im kommenden Jahr von der Großen Klette, dem Bärenklau oder der kanadische Goldrute ernten können.
Sie lernen auf unserem Spaziergang viele essbare Wildpflanzen in ihrem Winterkleid kennen. Sie erfahren welche Teile die Pflanzen Sie im
Jahresverlauf ernten können und welche wertvollen Inhaltsstoffe in den Pflanzen stecken. Natürlich gebe ich Ihnen auch Praxistipps für Ernte und Zubereitung. Dieser Spaziergang ist barrierefrei. Ziehen Sie für Wald und Wiese geeignete Schuhe und wettergerechte Kleidung an.

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Essbare Wildpflanzen sicher erkennen – Seminare im Februar und März

Dieses Jahr beginnt Grün. Nicht nur die Wintergrünen kann man zurzeit – erwartungsgemäß – ernten. So etwa Taubnesseln und Nelkenwurz, Vogelmiere, Klettenlabkraut und Hirtentäschel. Nein, auch der Sauerklee leuchtet schon einladend grün aus dem Moos heraus, das Scharbockskraut streckt schon vorsichtig die ersten Blättchen heraus und es soll auch schon der erste Bärlauch gesichtet worden sein. Diese Bilder entstanden am letzten Sonntag, 28.Januar. 2018

Höchste Zeit also, sich für die neue Wildpflanzensaison fit zu machen. Dafür biete ich im Februar und März in Regensburg unter dem Titel „Essbare Wildpflanzen sicher erkennen“ Wissensseminare an. Hier lernen Sie die wichtigsten botanischen Grundlagen in knapper und überschaubarer Form kennen. Dieses Grundlagenwissen hilft Ihnen ein Gespür für die Unterschiedlichkeit der Wildpflanzen zu entwickeln und sie sicherer zu erkennen. (mehr …)

Wiesenstorchenschnabel

Am Sonntag geht’s ins Weintinger Hölzl

Die erste Wildpflanzenwanderung im neuen Programm geht am kommenden Sonntag ins Weintinger Hölzl. Entlang des von Bibern aufgestauten Aubachs wachsen zahlreiche Arten unserer essbaren Wildpflanzen. An den Ufern und den angrenzenden Auwäldern finden sie beste Bedingungen. Und die, die nicht so gerne im Schatten stehen, können sich auf den ausgedehnten Wiesen ausbreiten.
Da die Wildobstzeit beginnt werden wir auch auf die Büsche und Bäume schauen. Ebereschen, Kornelkirchen und Holunder kann ich auf jeden Fall versprechen.

Wir starten um 10:00 bei der Allmeind. Alle Details und eine Karte mit dem Treffpunkt finden Sie hier https://derwildeweg.com/spaziergaenge/.

Melden Sie sich bitte per E-Mail direkt bei mir an, da die KEB im August Urlaub macht info@derwildeweg.de oder per Telefon (nachmittag/abends) oder SMS an 0179/5983086.