Brombeeren

Erste Gierschblättchen

Zeit des Übergangs und der Versprechen

Schneeglöckchen und Märzenbecher läuten den Vorfrühling ein. Kaum ist der Schnee weg, erwärmt die Sonne den Boden und die hübschen Frühlingsboten schieben ihre Triebe zum Licht. Mit ihnen erwachen auch die ersten essbaren Wildpflanzen. An warmen Stellen entfaltet der Giersch vorsichtig die ersten Blättchen. Man ist bescheiden im Februar und genießt das Aroma der ersten zwei oder drei Mini-Blättchen.
Eine reichere Ernte ist schon jetzt an Bächen und Rinnsalen möglich, die, angefüllt durch den schmelzenden Schnee, schon mal die Wege überspülen. Das Bittere Schaumkraut bildet im seicht fließenden Wasser die ersten saftig grünen Teppiche. Köstlich sind die scharf-bitteren Blattrosetten. Aber nicht nur das. Sie bringen eine ordentliche Menge Vitamin C, antibakterielle und verdauungsfördernde Senfölglykoside und die so wichtigen Bitterstoffe auf den Teller.

Endlich wieder frisches wildes Grün. Im Gegensatz zum letzten Winter, in dem man fast durchgängig Wildpflanzen sammeln konnte, war eine Ernte in diesem Jahr durch die dichte Schneedecke kaum möglich. Umso größer ist nun die Freude. (mehr …)

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Brombeer-Crumble

Die wilde Brombeere. Der süße Star beim „Wilden Herbstmenü“

In drei Wochen, am Sonntag den 27. September ab 17:30, haben Sie die Möglichkeit an meinem nächsten Kochseminar mit Wildpflanzen teilzunehmen. Im Zentrum dieses „Wilden Sonntags“ stehen die herbstlichen Wildpflanzen.
Vertraut sind vielen von uns die wilden Beeren, wie die Brombeere und der Holunder und die Nüsse, wie die Walnuss, die Haselnuss und die Esskastanie.  Den meisten unbekannt sind hingegen die wilden Wurzeln, die von September bis in den März Saison haben.

Zur Auswahl stehen beispielsweise die Wurzeln des Löwenzahns, der Großen Klette und der Nachtkerze. Die Wurzel der Nachtkerze werden auch „Schinkenwurzel“ genannt, was ein schöner Hinweis auf ihre traditionelle Verwendung in der Küche ist. (mehr …)