Klette

Blütenstengel der Großen Klette

Kurzmeldung: Köstliches Gemüse entdeckt

Dieses Jahr hab ich Glück, zur richtigen Zeit habe ich nach einer großen Kolonie von Kletten gesehen, die ich letztes Jahr zufällig entdeckt habe. Zur richtigen Zeit, um die köstlichen Blütenstengel zu ernten. Frisch ausgetrieben sind die Blütenstengel ein wirklich feines Gemüse. Man zieht die dicke Schale ab und übrig bleibt ein festes aber dennoch zartes Stengelmark. Der Geschmack erinnert an die verwandte Artischocke.

Ich habe das Mark in Streifen geschnitten und daraus zusammen mit Karotten, Mandelmus und ein paar Gewürzen ein feines Gemüse zubereitet. (mehr …)

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Salatnest aus Hopfensprossen und Gurke

Wildes veganes Sonntagsmenü

Viele verschiedene Wildpflanzen habe ich für den Kochkurs „Wildes veganes Menü“ in abwechslungsreiche Gerichte aus der japanischen, der griechischen, italienischen und klassisch veganen Küche verpackt.

Ein besonderes Highlight sind für mich die Blattstengel der Pestwurz, die einen exotischen Geschmack haben, der mich am ehesten an Lakritze erinnert. Sie werden mit Tamari und Ingwer serviert. Ich bin gespannt, wie sie ankommen, denn sie sind wirklich ungewöhnlich. Hier nun die einzelnen Gerichte.

Antipasti und Salate:

  • Pestwurzstengel mit Ingwer und Sojasauce
  • Karotten mit Fichtensprossen auf Lindenblättern serviert
  • Griechische Wildpflanzen-Chorta
  • Kartoffelsalat mit Giersch und Knoblauchsraukeschoten
  • Salatnest aus Hopfensprossen und Gurke
  • Bärenklausalat mit Buchweizen und Blüten des Gänseblümchens

Die warme Hauptspeise ist eine Quiche mit Klettenblattstielen und Zwiebeln. Und zur Nachspeise wird es klassisch wild-vegan mit einem Heidelbeer-Chia-Pudding mit Löwenzahnsirup.

Ich freue mich auf Sonntag!

Kletten-Kartoffel-Gratin

Klette meets Kartoffel

Das erste kulinarische Rendezvous für den nächsten Kochkurs steht fest: ein cremiges Kletten-Kartoffel-Gratin mit herzhaftem französischen Blauschimmelkäse. Die cremige Kartoffel passt wunderbar zur leicht erdig schmeckenden Klettenwurzel. Ein halb-wilder Hochgenuß.

Der Kochkurs „Wildes vegetarisches Herbstmenü“  findet am Samstag den 24. Oktober ab 14:30 in der Küche der vhs-Regensburg statt.

Das Gratin wird die Hauptspeise sein. Die Nachspeise steht noch nicht fest. Ich habe die berühmte Qual der Wahl, denn viele Köstlichkeiten für Desserts sind erntereif, wie die Maronen, Walnüsse, Vogelbeeren und Weißdorn. (mehr …)

Auwald mit Scharbockskraut

Die nächste Gelegenheit für einen Wildpflanzen-Spaziergang

Heute waren wir bei mildem Wetter wieder unterwegs. Mit 20 Erwachsenen, zwei Kindern und Hund Caesar ging’s durchs Weintinger Hölzl. Vor 4 Wochen habe ich hier den ersten Wildpflanzen-Spaziergang in diesem Jahr gemacht und seit dem hat sich einiges getan. Das Scharbockskraut geht nahezu überall in Blüte und damit ist die Erntezeit vorbei, da sich nun verstärkt die für uns giftigen  Protoanemonine bilden. Lediglich im dichteren schattigen Auwald sind noch größere blütenfreie Bestände. Mit dem Ende der Huflattich-Blüte zeigen sich nun die ersten jungen Blättchen. Der Wiesen-Sauerampfer ist kräftig gewachsen und die Goldnessel bekommt schöne saftige Triebe. Vogelmiere und die Weiße Taubnessel präsentieren ihre Weißen Blüten eng aneinander geschmiegt.

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Klettenblätter nach 18 Tagen im Wasser

Kletten-Experiment Tag 18

Das Kletten-Experiment geht weiter. Vor 18 Tagen habe ich 2 Klettenwurzeln ins Wasser gestellt. Heute haben die Blätter schon ein stattliche Größe erreicht. Auch ein paar zarte weiße Wurzeln sind zu sehen, die sich auf der dem Fenster abgewandten Seite gebildet haben. Darum werde ich nun das Glasgefäß mit Pappe umhüllen, damit es die Wurzel dunkler haben. Ich komme meinem Ziel, die Kletten in meinem Tegernheimer Wildpflanzengarten auszupflanzen, näher.  Denke immer noch, dass es klappen wird. Fortsetzung folgt …