Violette Kartoffeln mit Quark und Leinöl

Wild und bunt – passend zu Ostern

Nein, das sind keine Ostereier. Das sind Kartoffeln.  Und zwar die Sorte „Vitelotte“, eine französiche Trüffelkartoffel. Am Samstag im Kochkurs „Brennnessel und Giersch, ein starkes Duo für die einfache Alltagsküche“ gab es sie gefüllt mit Giersch. Heute habe ich sie klassisch mit Quark und Leinöl zubereitet.

In den Quark habe ich fein gehackten Gundermann, Taubnessel und Giersch gemischt. Abgeschmeckt hab ich ihn mit frisch gemahlenem weißen Pfeffer, selbst gemachtem Bärlauchsalz und frisch geriebener Zitronenschale. Dazu gab es einen Salat, den ich mit Scharbockskraut (damit ist auch der Quark dekoriert), Vogelmiere und Gänseblümchen-Rosetten angereichert habe.

Der Tüpfelchen auf dem „i“ war das feine Leinöl, das ich über Quark und Kartoffel gegeben habe. Köstlich!  Ein sehr einfaches aber unglaublich leckeres Gericht, das im Spreewald zuhause ist. Natürlich geht das auch mit „normalen“ Kartoffeln, aber vor Ostern darf es mal die bunte Variante sein.
Die violetten Kartoffel bringen Antocyane mit, einen Pflanzenfarbstoff, der auch Holunderbeeren, Schwarzen Johannisbeeren und den Aroniabeeren ihre tiefviolette Farbe gibt. Antocyane sind sog. Bioflavonoide, die zu den sekundären Pflanzenstoffen zählen. Antocyane wirken antioxidativ, d. h. sie schützen unsere Zellen  vor Alterung und Entartung.
Wild und bunt – schmeckt gut, tut gut und sieht sehr gut aus.

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