Herbst

Kleine Braunelle

Ein kleiner Spaziergang zu den wilden Pflanzen . Freitag 14. Oktober 16:00-17:00

Morgen, am Freitag den 14. Oktober, haben Sie die Gelegenheit zu einem kleinen Wildpflanzen-Spaziergang , auf dem Sie einige unserer essbaren Wildpflanzen kennenlernen können.
Im Rahmen der „Schnuppertermine“ der vhs Regensburg gehen wir eine kleine Runde durch den Königswiesenpark und schauen, was dort an wild wachsenden essbaren Pflanzen wächst. Ich zeige Ihnen, wie Sie die Pflanzen erkennen und weise Sie auf Verwechslungsmöglichkeiten mit giftigen und ungenießbaren Pflanzen hin. Sie erfahren, welche wertvollen Inhaltsstoffe in den Pflanzen stecken und wie Sie sie einfach in Ihrer Alltagsküche  verwenden können.

Junge Triebe der Kleinen Braunelle

Junge Triebe der Kleinen Braunelle

Die Kleine Braunelle, die Sie auf dem Bild sehen, ist eine der Pflanzen, die gerade frische grüne Triebe bildet. Sie schmecken fast wie Feldsalat und können als Salat oder Gemüse verwendet werden. Sie werden sehen, frisches Grün gibt es nicht nur im Frühjahr. Aber natürlich ist jetzt auch die Zeit der Früchte, wie Weißdorn und Hagebutte oder der Samen, wie Bucheckern und Eicheln.

Sie brauchen sich nicht anmelden. Kommen Sie um 16:00 einfach zum Treffpunkt, dem BIC (Berufs-Informations-Centrum) der vhs im KÖWE Einkaufszentrum, Dr. Gesslerstrasse. Die 5 € Kursgebühr können Sie direkt vor Ort bezahlen.

Vielleicht sehen wir uns ja morgen, bei den wilden essbaren Pflanzen. ich würde mich freuen

Eichel-Küche Teil 3. Das Eichelmehl ist fertig

Jetzt ist das erste Eichelmehl Jahrgang 2015 fertig gemahlen in der Tüte. Das ist wirklich eine Menge Arbeit. Eicheln sammeln, Eicheln schälen und zerkleinern, Eicheln wässern, Eichelstückchen trocken, Eichelstückchen mahlen.  Man kann es gut nachvollziehen, dass ein amerikanischer Anbieter für das Pfund 25 $ verlangt das sind beim heutigen Kurs:  € 23,2779.
Beim Mahlen wurde ich für die Mühe belohnt, ein würzig nussiger Geschmack stieg mir in die Nase.

Ich habe schon die zweite Charge Eichelmehl angesetzt. Dieses Mal mache ich es anders.  Auf einer ebenfalls amerikanischen Webseite wird eine Methode beschrieben, mit der das Eichelmehl sehr aromatisch werden soll.
Die Eicheln werden geschält und dann mit viel Wasser in einem Hochleistungsmixer ganz fein püriert. Zwischen 3 und 10 Tagen dauert es bei täglichem Wasserwechsel, bis die Gerbsäure entzogen ist. Am längsten brauchen die Eicheln der Roteiche, denn sie haben den größten Gehalt an Gerbsäure. Ich habe schon die ersten Schritte gemacht und das fein gemahlene Eichelmehl steht nun schon ein paar Stunden im Wasser.

Nach dem Wässern wird das Eichelmehl gut ausgepresst und dann eingefroren aufbewahrt. Es ist im Vergleich zu meinem gestrigenMehl sehr hell. Ich bin gespannt, ob ich es hinbekomme.
Fortsetzung folgt.

Eichelgemüse mit Brokkoli und Hirse

Eichel-Küche Teil 2. Eicheln mit Sprossbrokkoli und Hirse

Heute habe ich das erste Gericht mit den Eicheln gekocht, die ich am Freitag geschält und seit dem gewässert habe. Es hat 2 Tage gedauert, bis die Eicheln genügend Gerbsäure an das Wasser abgegeben haben und nun mild schmecken und gut verträglich sind. Ich habe die Eicheln zum Wässern in eine sehr große Schüssel umgeschüttet, da das Glasgefäß, in dem ich sie fotographiert hatte (siehe Beitrag Eichel-Küche Teil 1)  zu klein war. Ich habe etwa 5 mal das Wasser gewechselt und die Eicheln beim Wasserwechsel auch immer in ein Sieb umgeschüttet und in der Spüle ordentlich durchgespült. (mehr …)

Stieleicheln und Eicheln der Roteiche

Eichel-Küche Teil 1

Heute geht es los. Die Eicheln werden verarbeitet. Zwei Sorten habe ich vorrätig: die länglichen Eicheln der Stieleiche und die eher runden der Roteiche. Die Stieleiche ist eine einheimische Art (Quercus robur), die Roteiche (Quercus rubra) wurde aus Nordamerika eingeführt.  Aber es ist egal welche Eicheln man verwendet, denn alle Eicheln sind essbar. Gut ist es, wenn sie möglichst groß sind.

Wichtig ist, dass sie braun sind, nicht schimmling, wurmig oder faul sind. Das heißt: zunächst wird aussortiert. Im Wasser sinken die meist guten Eicheln nach unten, d.h. viele unbrauchbare Eicheln kann man schon mal oben abschöpfen. (mehr …)

Wilde vegetarische Küche

Kochkurs – Wilde vegetarische Küche im Herbst

Der Herbst ist eine wunderbare Jahreszeit. Eine Fülle an Früchten und Gemüse in den prächtigsten Farben und mit den vielfältigsten Aromen können wir ernten. Im Garten sind nun Äpfel und Quitten, Kürbis und Kartoffeln reif. An den Waldrändern tragen der Weißdorn, der Gemeine Schneeball, die Hagebutte, die Schlehe und die Berberitze reife Früchte. Auf den Wiesen können die Wurzeln von Löwenzahn und Kletten gestochen werden und Vogelmiere, Taubnessel und Labkraut treiben frisches zartes Grün.

Die Hauptspeise des Kochkurses, das Kletten-Kartoffel-Gratin, habe ich Ihnen hier im Blog schon vorgestellt. Dazu richten wir uns einen Wildkrautsalat mit gebratenen Löwenzahnwurzeln an. Als Vorspeise kochen wir eine Weißdorn-Kürbissuppe und zum süßen Abschluß gibt es Quitten mit Walnuss-Füllung mit süß-herber Sauce aus der Beere des Gemeinen Schneeballs.

Möchten Sie diese Köstlichkeiten probieren? Dann machen Sie am Samstag beim Kochkurs „Wilde vegetarische Küche“ mit.  Der Kurs hat genügend Teilnehmer und findet statt. Wenn Sie noch mitmachen möchten, melden Sie sich bitte bis Freitag Mittag (24.10)  an, denn dann gehe ich sammeln und einkaufen.   Anmeldung