Beinwell

Guter Heinrich, Beinwell- und Bärenklau-Blüten

Wilde Begleiter zum Spargel

Es ist Spargelzeit. Ein köstliches Gemüse mit leicht bitterer Note. Am besten entfaltet der Spargel sein Aroma einfach nur mit Butter und Salz. Heute habe ich ihm drei wilde Begleiter an die Seite gestellt: den Guten Heinrich, einen Verwandten des Spinats. Früher eine häufige Pflanze auf dem Land und in jedem Dorf und heute eine Rarität. In Südtirol ist er wieder öfter auf den Speisekarten zu finden. Dazu die Knospen vom wilden Beinwell mit zartem Artischockenaroma. Beides kurz in Salzwasser blanchiert. Und als frische Zugabe: Bärlauchblüten. Die Stengel fein geschnitten und zusammen mit den weißen Blüten über das feine Gemüse gestreut. Ein zarter Knoblauchgeruch entfaltet sich, beißt man auf die saftigen Stückchen. Dem Spargel hats gefallen und mir hat es geschmeckt.

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Beinwell-Ravioli

Grüner Appetizer: Beinwell-Ravioli

Gestern wurde fleißig ausprobiert. Für das morgige Ravioli-Seminar haben wir köstliche Beinwell-Ravioli gefaltet. Gefüllt mit Käse-Variationen und ausgebacken in knusprigem Teig. Ein wirklicher Genuß. Schnell gemacht und außerdem preiswert. Was will man mehr. Auch die Bärenklau-Ravioli, diesmal klassisch mit Nudelteig, auf Bärenklau-Stiel-Gemüse sind bei der Generalprobe sehr gut gelungen. Allerdings hat das Gemüse den Ravioli ein wenig die Show gestohlen. Zu den Ravioli machen wir uns einen feinen Salat mit cremigen Lindenblättern. Wer noch Lust bekommen hat: Anmeldung über info@derwildeweg.de oder 0179/5983086.

Auwald mit Scharbockskraut

Die nächste Gelegenheit für einen Wildpflanzen-Spaziergang

Heute waren wir bei mildem Wetter wieder unterwegs. Mit 20 Erwachsenen, zwei Kindern und Hund Caesar ging’s durchs Weintinger Hölzl. Vor 4 Wochen habe ich hier den ersten Wildpflanzen-Spaziergang in diesem Jahr gemacht und seit dem hat sich einiges getan. Das Scharbockskraut geht nahezu überall in Blüte und damit ist die Erntezeit vorbei, da sich nun verstärkt die für uns giftigen  Protoanemonine bilden. Lediglich im dichteren schattigen Auwald sind noch größere blütenfreie Bestände. Mit dem Ende der Huflattich-Blüte zeigen sich nun die ersten jungen Blättchen. Der Wiesen-Sauerampfer ist kräftig gewachsen und die Goldnessel bekommt schöne saftige Triebe. Vogelmiere und die Weiße Taubnessel präsentieren ihre Weißen Blüten eng aneinander geschmiegt.

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