Sommer

Sonnentor Wildkräuter-Wanderung an der Donau am 3. Juli

Die Sonnentor-Filiale in Regensburg wird im Juli 5 Jahre alt und ich wurde eingeladen eine Wildkräuter-Führung für Sonnentor zu machen. Das habe ich natürlich gerne zugesagt.

Wir treffen uns am Mittwoch 3. Juli um 18:00 in der Sonnentor-Filiale in der Gesandtenstraße und gehen dann gemeinsam an die Donau.

Unser Weg an der Donau ist gesäumt von einer großen Vielfalt an essbaren Wildpflanzen. Im Schatten der Bäume wachsen am Donauufer Brennnessel und Taubnessel, Knoblauchsrauke und Labkraut, Giersch und Breitwegerich. Aber auch das wunderbar duftende Mädesüß und die Pestwurz haben sich hier mitten in der Stadt angesiedelt. Lerne auf unserem gemeinsamen Spaziergang viele unserer essbaren Wildpflanzen kennen, die uns so viele wichtige Inhaltsstoffe für eine gesunde Ernährung bieten. Freu dich auf einen entspannenden und bereichernden Spaziergang in den Feierabend.

Hier findet Ihr alle Details und könnt Euch anmelden. Kostenbeitrag 10 €

Brennnesselsamen und Besucher

Neues Programm von März-Juli 2018

Das neue Programm für die Wildpflanzen-Saison Frühjahr/Sommer 2018 steht und Ihr könnt es nun hier auf der Webseite herunterladen. Der Schwerpunkt liegt in dieser Saison auf den Wanderungen und Spaziergängen. Zwischen Tegernheim und Beratzhausen, dem Aschacher Graben und dem Prüfeninger Schloß und entlang der Donau im Stadtgebiet könnt ihr die essbaren Wildpflanzen in der Natur kennen lernen.

Da ich aus gesundheitlichen Gründen während der ganzen Frühjahrs- und Sommersaison noch nicht Auto fahren kann, kann ich die Kochkurse nur stark eingeschränkt anbieten. An zwei „Wilden Tagen“ biete ich das Kochen mit Wildpflanzen in Kombination mit einem Sammel-Spaziergang an. Zunächst am 12. Mai in Beratzhausen im schönen Labertal und am 9. Juni dann im wunderschönen Permakulturgarten „Mienbacher Waldgarten“ nahe Landau, eine gute Stunde Fahrzeit von Regensburg entfernt. Aber ich kann Euch versprechen, dass der Weg dorthin sich lohnt.

Ein Highlight für alle Fotobegeisterten ist der Workshop „Wilde Pflanzen – Wilde Bilder“, den ich gemeinsam mit der Fototrainerin Uli Schwägerl von „Fotografieren verbindet“ durchführe. Nach einer Einführung in die Pflanzenfotografie gehen wir gemeinsam in dem schönen Gebiet am Burgweintinger Aubach auf Foto-Safari. (mehr …)

Frittata mit Gänsefingerkraut, Giersch und Brennnesselsamen

Heute mal wild gekocht und fotografiert. Nennt sich Frittata (in Italien) oder Menemem (Türkei) und ist nichts anderes als gebratenes Gemüse mit Rührei. Unendlich variierbar. Hier das Rezept kurz und knackig:
– Zucchini, Pilze und Frühlingszwiebel anbraten
– Gierschstengel klein schneiden und dazu geben, kurz mitbraten
– Gierschblätter und Blättchen vom Gänsefingerkraut kleinschneiden und kurz mitgaren.
– Eier verquirlen, würzen, drübergeben und stocken lassen.
– Bestreuen mit grobem Salz und Gomasio. Ich habe mein Gomasio mit gerösteten Brennnesselsamen angereichert.
Auf die Teller, fertig, los …
Für alle, die es mal ausprobieren wollen: im Kochkurs am 17.9 in Oberau beim Schulerloch da gibt s sicher eine Frittata. Weil’s schnell geht, einfach ist und lecker ist. Details zum Kurs.

Wilde würzige Samen im Juli

Der Juli ist ein üppiger Monat. Er steht im Zeichen der Blüten und vor allem auch der Samen. Für Spaziergänge sollte man nun immer ein Tütchen und Gummihandschuhe dabei haben, um mal eben eine Handvoll Brennnesselsamen oder Samen der Knoblauchsrauke sammeln zu können.

Brennnesselsamen sind das wilde „Superfood“. Sie strotzen vor Mineralstoffen, u.a. Magnesium und Eisen, enthalten viel Linolsäure und Vitamin E. Sie lassen sich schnell sammeln und halten getrocknet mindestens bis in die nächste Saison. (mehr …)

Robinienblüten

Vom Duft der wilden Blüten und wie man ihn mit Wasser zähmt

Der Sommer ist die Zeit der Blüten.  Seit Mitte Juni verströmt das Mädesüß seinen unvergleichlichen Duft nach Mandel, Marzipan und eine Note, die ihm eigen ist und von den Salicylaten kommt, einer Stoffgruppe, die sich im Körper in Salicylsäure verwandelt. Das ist das was wir vom Aspirin kennen.  Die zeit des Mädesüß Zeit neigt sich allerdings Ende Juli dem Ende zu. Vorangegangen sind im Frühling die Robinie, die Traubenkirsche, das Duftveilchen und der Holunder. Nun steht das echte Labkraut in voller Blüte und verleitet uns, nah zu kommen und uns von dem Duft betören zu lassen. Und auch das Indische Springkraut und die zartgelbe Nachtkerze haben nun ihre Zeit. Wer tagsüber versäumt duftende Blüten zu sammeln, kann abends Nachtkerzenblüten sammeln, denn sie öffnen erst in der Dämmerung ihre unvergleichlich zarten Blüten.

Wie schön wäre es diesen Duft mit nach Hause und vielleicht sogar in die feucht-kalte Jahreszeit mitnehmen zu können. (mehr …)