November

Viel Grünes im November

Wer auf der heutigen Wildpflanzenwanderung in Tegernheim dabei war, der konnte sich von der Fülle der essbaren Wildpflanzen im November überraschen lassen. Fast zwanzig Interessierte trafen sich am Geopfad-Infopunkt in Tegernheim bei kühlem etwas regenerischem Novemberwetter.

Unser Weg führte uns zunächst an einen kleinen Bach, der parallel zur Strasse im engen Steinbett fließt. Hier ist der ideale Ort für die Bachbunge und das Bittere Schaumkraut. (mehr …)

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Eichelgemüse mit Brokkoli und Hirse

Eichel-Küche Teil 2. Eicheln mit Sprossbrokkoli und Hirse

Heute habe ich das erste Gericht mit den Eicheln gekocht, die ich am Freitag geschält und seit dem gewässert habe. Es hat 2 Tage gedauert, bis die Eicheln genügend Gerbsäure an das Wasser abgegeben haben und nun mild schmecken und gut verträglich sind. Ich habe die Eicheln zum Wässern in eine sehr große Schüssel umgeschüttet, da das Glasgefäß, in dem ich sie fotographiert hatte (siehe Beitrag Eichel-Küche Teil 1)  zu klein war. Ich habe etwa 5 mal das Wasser gewechselt und die Eicheln beim Wasserwechsel auch immer in ein Sieb umgeschüttet und in der Spüle ordentlich durchgespült. (mehr …)

Stieleicheln und Eicheln der Roteiche

Eichel-Küche Teil 1

Heute geht es los. Die Eicheln werden verarbeitet. Zwei Sorten habe ich vorrätig: die länglichen Eicheln der Stieleiche und die eher runden der Roteiche. Die Stieleiche ist eine einheimische Art (Quercus robur), die Roteiche (Quercus rubra) wurde aus Nordamerika eingeführt.  Aber es ist egal welche Eicheln man verwendet, denn alle Eicheln sind essbar. Gut ist es, wenn sie möglichst groß sind.

Wichtig ist, dass sie braun sind, nicht schimmling, wurmig oder faul sind. Das heißt: zunächst wird aussortiert. Im Wasser sinken die meist guten Eicheln nach unten, d.h. viele unbrauchbare Eicheln kann man schon mal oben abschöpfen. (mehr …)

Adieu Brennnessel. Bonjour Wintergrüne

Meine Favoritin, die Brennnessel, zieht sich nun bald in ihren wohl verdienten Winterschlaf zurück. Nur noch selten findet man Bestände mit frischen grünen Spitzen, meist sind sie schon mit braunen Flecken, ich vermute mal einem Pilz, übersät.
Doch wie immer hat alles zwei Seiten. Nun entdecke ich die wintergrünen Pflanzen für mich: die Goldnessel, die gefleckte Taubnessel, den Gundermann, die Knoblauchsrauke, die Schafgarbe.
Auf einem kleinen Spazierganz durch feuchte Wiesen und kleine Auwaldbestände habe ich mir eine schöne Mischung gepflückt, die nun in den nächsten Tagen meinen morgentlichen grünen Smoothie bereichern und würzen wird. (mehr …)

Frisches Grün im herbstlichen Wald und ein November-Smoothie

Zu einer Zeit, in der man auf nassen Herbst und den herannahenden Winter eingestellt ist, erwartet man im Wald fallendes Laub, Pilze und trockene Blütenstände, aber kein frisches zartes Grün. Doch weit gefehlt. Auch im November sorgt die Natur dafür, dass wir uns mit frischen Pflanzen versorgen können. In den mit Wasser gefüllten Spuren, die die schweren Forstmaschinen  im Sommer hinterlassen haben, wachsen junge Vogelmiere, saftiges Schaumkraut und Bachbunge und leuchten in saftigem Grün.

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Vogelmiere Bachbunge Schaumkraut

Die zarte Vogelmiere schmeckt wie junger Mais.  (mehr …)