BitteresSchaumkraut

Viel Grünes im November

Wer auf der heutigen Wildpflanzenwanderung in Tegernheim dabei war, der konnte sich von der Fülle der essbaren Wildpflanzen im November überraschen lassen. Fast zwanzig Interessierte trafen sich am Geopfad-Infopunkt in Tegernheim bei kühlem etwas regenerischem Novemberwetter.

Unser Weg führte uns zunächst an einen kleinen Bach, der parallel zur Strasse im engen Steinbett fließt. Hier ist der ideale Ort für die Bachbunge und das Bittere Schaumkraut. (mehr …)

Advertisements
Erste Gierschblättchen

Zeit des Übergangs und der Versprechen

Schneeglöckchen und Märzenbecher läuten den Vorfrühling ein. Kaum ist der Schnee weg, erwärmt die Sonne den Boden und die hübschen Frühlingsboten schieben ihre Triebe zum Licht. Mit ihnen erwachen auch die ersten essbaren Wildpflanzen. An warmen Stellen entfaltet der Giersch vorsichtig die ersten Blättchen. Man ist bescheiden im Februar und genießt das Aroma der ersten zwei oder drei Mini-Blättchen.
Eine reichere Ernte ist schon jetzt an Bächen und Rinnsalen möglich, die, angefüllt durch den schmelzenden Schnee, schon mal die Wege überspülen. Das Bittere Schaumkraut bildet im seicht fließenden Wasser die ersten saftig grünen Teppiche. Köstlich sind die scharf-bitteren Blattrosetten. Aber nicht nur das. Sie bringen eine ordentliche Menge Vitamin C, antibakterielle und verdauungsfördernde Senfölglykoside und die so wichtigen Bitterstoffe auf den Teller.

Endlich wieder frisches wildes Grün. Im Gegensatz zum letzten Winter, in dem man fast durchgängig Wildpflanzen sammeln konnte, war eine Ernte in diesem Jahr durch die dichte Schneedecke kaum möglich. Umso größer ist nun die Freude. (mehr …)

Flußlauf

Neue wilde Wege für Wildpflanzen-Wanderungen

Die Wildpflanzen-Saison ist voll im Gange, da muss ich auch schon an das nächste Programm ab August denken. In den letzten 2 Monaten hat sich gezeigt, dass es ein sehr großes Interesse an Wildpflanzen-Spaziergängen gibt. Darum werde ich mehr Spaziergänge, mit ca. 2-3 Stunden,  und Wanderungen mit etwa 4-5 Stunden anbieten. Dafür bin ich im Moment auf der Suche nach Wegen in schönen Landschaften, die viele verschiedenen Wildpflanzen bieten und wo man auch sammeln kann. Denn einige der Spaziergänge möchte ich mit anschließendem gemeinsamen Kochen kombinieren.

Heute habe ich im östlichen Umland schon ein wunderbares Tal mit einem kleinen Flüsschen gefunden (Wo, wird noch nicht verraten). Eine unglaubliche Vielfalt an essbaren Pflanzen war dort zu finden. Taubnessel und Goldnessel, Heidelbeere und Frühlings-Platterbse, Schlangenknöterich und Bittere Kresse, Wiesenschaumkraut und Sauerampfer, Sauerklee und Feldsalat, die ersten saftigen Buchenblättchen, und , und, und… . Von den für uns giftigen Pflanzen habe ich den Sumpf-Schachtelhalm, die  ersten Maiglöckchen und die  Sumpfdotterblume gefunden. Hier ein paar Bilder zum „Appetit“ machen auf einen Wildpflanzen-Spaziergang in dieser wunderbaren Vielfalt.