JapanischerRiesenknöterich

Erste Gierschblättchen

Zeit des Übergangs und der Versprechen

Schneeglöckchen und Märzenbecher läuten den Vorfrühling ein. Kaum ist der Schnee weg, erwärmt die Sonne den Boden und die hübschen Frühlingsboten schieben ihre Triebe zum Licht. Mit ihnen erwachen auch die ersten essbaren Wildpflanzen. An warmen Stellen entfaltet der Giersch vorsichtig die ersten Blättchen. Man ist bescheiden im Februar und genießt das Aroma der ersten zwei oder drei Mini-Blättchen.
Eine reichere Ernte ist schon jetzt an Bächen und Rinnsalen möglich, die, angefüllt durch den schmelzenden Schnee, schon mal die Wege überspülen. Das Bittere Schaumkraut bildet im seicht fließenden Wasser die ersten saftig grünen Teppiche. Köstlich sind die scharf-bitteren Blattrosetten. Aber nicht nur das. Sie bringen eine ordentliche Menge Vitamin C, antibakterielle und verdauungsfördernde Senfölglykoside und die so wichtigen Bitterstoffe auf den Teller.

Endlich wieder frisches wildes Grün. Im Gegensatz zum letzten Winter, in dem man fast durchgängig Wildpflanzen sammeln konnte, war eine Ernte in diesem Jahr durch die dichte Schneedecke kaum möglich. Umso größer ist nun die Freude. (mehr …)

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Japanischer-Knöterich-Kuchen

Kuchen vom Wilden Rhabarber

Jetzt ist Erntezeit für den Japanischen Riesen-Knöterich, der, weil er ähnlich wie der verwandte Rhabarber schmeckt, auch Wilder Rhabarber genannt wird. Er ist nicht so sauer, nicht so süß und entfaltet gekocht das typische Rhabarber-Aroma.  Bei meinem letzen Vortrag gab es einen feinen Japanischen-Knöterich-Kuchen, angeregt durch ein Rezept von Meret Bissiger. Hier nun das versprochene Rezept für eine 30 cm Kuchenform:

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Knöterich Knoblauchsrauke und Goldrute

Kochseminar: Ein wildes Menü im April am Samstag 25. April 14:00

Seit ein paar Tagen  kann man ihn endlich ernten, den Japanischen Knöterich, einen sogenannten „Invasiven Neophyten“, also eine eingewanderte Pflanze, die sich wild verbreitet und kaum wieder zurückzudrängen ist. Bis zu 4 m werden die Triebe lang und die Wurzeln bilden ein undurchdringliches Geflecht, das keine anderen Pflanzen leben lässt. Das beste Mittel ihn zu bekämpfen ist: aufessen. Und das ist eine gute Idee: denn er schmeckt fast wie Rhabarber (mit dem er verwandt ist) und eignet sich für Süßes und Herzhaftes. Am Samstag ab 14:00 in der Küche der vhs Regensburg verarbeiten wir ihn zu einem leckeren Kuchen. (Auf dem Titelbild sieht man ihn zusammen mit den Trieben der Goldrute und der Knoblauchsrauke).

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